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Sicherer Betrieb von Aufzugsanlagen in energetisch hochwertigen Wohnimmobilien

Worin bestehen die Herausforderungen beim Bau von Aufzugsanlagen im Hinblick auf Niedrigenergie-Immobilien?

Worin bestehen die Herausforderungen beim Bau von Aufzugsanlagen im Hinblick auf Niedrigenergie-Immobilien?

Die gesetzlichen Anforderungen an die Lüftung des Aufzugsschachts sind ebenso wie der Brandschutz in den Landesbauordnungen (LBO), im Aufzugsrecht (EN 81-20/81-73) sowie in der Betriebssicherheitsverordnung verankert. Doch daraus ergeben sich neue Herausforderungen beim Bau von EnEV-konformen Gebäuden mit luftdichter Gebäudehülle. Ein Gespräch mit Patrick Schweibl, COO von BlueKit Factory GmbH, zeigt Alternativen bei der Umsetzung eines effizienten und sicheren Lüftungskonzepts.

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Intelligente Konstruktion und modernste Materialien schützen Menschen vor Feuer, Rauch und Hitze

Im Ernstfall über zwei Stunden Feuersbrunst überstehen

Im Ernstfall über zwei Stunden Feuersbrunst überstehen

Die Nachfrage nach Sicherheitsprodukten, die Feuer und Beschuss sowie Einbruch und Vandalismus widerstehen, steigt weltweit. Dabei kommt dem Brandschutz in allen Bereichen von Gebäuden eine immer größere Bedeutung zu. Besonders hoch sind die Anforderungen an Mauerdurch­brüchen, an denen sich Menschen begegnen und Dinge aus­tauschen können, aber dennoch sicher voneinander getrennt sein sollen. Für solche Geldschleusen, Durchreichen, Ticket­schalter und Festverglasungen wie sie Tankstellen, Banken und Fußballstadien, aber auch Öffentliche Einrichtungen wie Justizvollzugsanstalten, Botschaften, Hochsicherheitstrakte, Ausländerbehörden oder Asylanlaufstellen einsetzen, werden inzwischen höchste und zertifizierte Sicherheitsstandards gefordert. Spezielle, in den Zargen verbaute Materialen werden im Brandfall zu Barrieren gegen Feuer und Rauch. Clevere Konstrukteure bauen sogar eine Wasserkühlung ein.

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Schnelle Vorortkontrolle auf Legionellen in Kühlwässern

Vollautomatisches Legiolab® System soll Hilfe bei Legionellenerkennung leisten

Vollautomatisches Legiolab® System soll Hilfe bei Legionellenerkennung leisten

Bei der Legionärskrankheit handelt es sich um eine weltweit verbreitete Erkrankung, die eine Lungenentzündungssymptomatik umfasst, die zumeist, jedoch nicht ausschließlich, von Legionella pneumophila verursacht wird. Die Übertragung in die menschliche Lunge kann durch Einatmen aerosolierter Tröpfchen aus kontaminierten Wasserkörpern (Bioaerosolen) erfolgen. Die Kontrolle der Legionellen wird hier als effektivste Strategie zur Prävention der Legionärskrankheit betrachtet.
Die Gesamtkosten der Krankenhausaufenthalte liegen bei über 379 Mio. Euro in den Vereinigten Staaten und bei ca. 1,2 Mrd. Euro in Europa, wobei die Kosten pro Patient zwischen 21.000 und annähernd 30.000 Euro liegen. Unter anderem werden wasserführende Systeme mit Kühltürmen häufig als Ursache für den Ausbruch der Legionärskrankheit vermutet. Demnach sollten sich Prävention und Kontrolle der Legionellen-Kontamination auf emissionsarme Reinigungsverfahren in Kombination mit Kontrollmaßnahmen des Wassers fokussieren, unterstützt von einer Legio­nellen-Erkennungsmethode, die umgehend Ergebnisse liefert.

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Dauerhaftigkeit von dämmschichtbildenden Beschichtungen und anderen reaktiv wirkenden Baustoffen

Zulassungen, Alterungsbeständigkeit und Nutzungsdauer von Brandschutzprodukten

Zulassungen, Alterungsbeständigkeit und Nutzungsdauer von Brandschutzprodukten

 
In den letzten Monaten wird die Dauerhaftigkeit/Nutzungsdauer von dämmschichtbildenden Beschichtungen (Brandschutzbeschichtungen) auf Stahlbauteilen mal wieder heftig diskutiert, obwohl die Regelungen hierzu national und auch europäisch seit langem festgelegt sind. Die Diskussion wird mittlerweile ausgedehnt auf sämtliche Brandschutzprodukte, die reaktiv wirksame Bestandteile aufweisen z.B. Türen, Kabelabschottungen, Brandschutzklappen, Installationskanäle. In diesem Beitrag sollen die Historie und die Hintergründe der nationalen und europäischen Regelungen aufgezeigt und erläutert werden.

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Präventiver Hochwasserschutz

Planung von Versickerungs- und Retentionsanlagen

Planung von Versickerungs- und Retentionsanlagen

In Deutschland wird jeden Tag eine Fläche von 80 Hektar in Verkehrs- und Siedlungsflächen umgewandelt. Gut die Hälfte der Flächen wird versiegelt. Die dezentrale Versickerung wirkt besonders im urbanen Umfeld der Flächenversiegelung entgegen und fördert die Grundwasserneubildung. Sie ist zusammen mit der Regenrückhaltung ein wesentlicher Bestandteil für einen präventiven Hochwasserschutz und minimiert zudem die hydraulischen Lasten im Kanal. Die Versickerung und Rückhaltung von Regenwasser reduziert nicht nur Strukturkosten, da Abwasserkanäle kleiner dimensioniert werden können. Nicht zuletzt spart der Einleiter, wenn die Kommune bereits Niederschlagsgebühren erhebt. Versickert das Niederschlagswasser auf dem Grundstück, entfällt in der Regel die Niederschlagswassergebühr für die daran angeschlossenen Flächen.
Mit einer der Versickerung vorgeschalteten Regenwassernutzung lässt sich zudem kostbares Trinkwasser und damit weitere Kosten sparen. In den vergangenen Jahren haben sich Versickerungsmodule aus Kunststoff wie beispielsweise der Graf EcoBloc Inspect am Markt etabliert. Diese sind im Vergleich zu Kiesrigolen nicht nur leichter und sparen damit Transportkosten, sondern reduzieren durch das deutlich höhere Speichervolumen den Aushub. Vor allem bei einer dichten Bebauung sind kompakte Versickerungsmodule mit hohen Speicherkapazität zu empfehlen.

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