zu EEWärmeG

Gebäudesanierung: Beeinflussung der TGA durch den Gesetzgeber

EnEV, EEWärmeG & TrinkwV: Die dezentrale Versorgungstechnik ist Teil der Antwort auf Effizienzziele und Hygieneerwartungen

EnEV, EEWärmeG & TrinkwV: Die dezentrale Versorgungstechnik ist Teil der Antwort auf Effizienzziele und Hygieneerwartungen

Der Staat regelt per Ordnungsrecht, wie wir ein Gebäude neu bauen dürfen oder zu sanieren haben – Vorgaben wie die Energieeinsparverordnung ( EnEV), das Erneuerbare-Energien Wärmegesetz ( EEWärmeG ) oder die Umsetzung der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) treiben die Kosten. Der TGA-Planer kann allerdings mit smarten Kostenbremsen gegenhalten: Beispielsweise mit …

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Regenerative Kälteerzeugung mittels indirekter Verdunstungskühlung in RLT Anlagen

Energieeinsparung bei der Gebäudeklimatisierung nach DIN V 18599 und EEWärmeG

Energieeinsparung bei der Gebaeudeklimatisierung nach DIN V 18599 und EEWärmeG

Dipl.-Ing. (FH) Christian Bremer
Energiepolitische Rahmenbedingungen:
Die EU-Gebäuderichtlinie EPBD zielt auf die Verbesserung der Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden innerhalb der Europäischen Union ab, unter Berücksichtigung der jeweiligen klimatischen und lokalen Bedingungen sowie den jeweiligen Anforderungen an das Innenraumklima und der Kosteneffizienz. Dadurch werden sich zukünftig die Planungen von RLT-Anlagen im Vergleich zu heute spürbar ändern.
Effizienter Gebäudekühlung kommt dabei eine wesentliche Bedeutung zu.
Nationale Umsetzungen der EPBD im Bereich der Gebäudetechnik sind in Deutschland die Energieeinsparverordnung EnEV, die DIN V 18599 zur energetischen Bewertung von Gebäuden sowie das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz EEWärmeG. Dort werden regulatorische Anforderungen an den sparsamen Umgang mit Energie im Gebäudesektor und den Einsatz erneuerbarer Energien bei der Gebäudeklimatisierung definiert.

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Energetische Sanierung im Gebäudebestand

Analyse von durchgeführten Modernisierungsvorhaben

Dr.-Ing. Ernst-Moritz Bellingen
Wenn es um die Einsparung von Primärenergie und der damit verbundenen Reduktion von Treibhausgasen geht, bietet sich der Gebäudebestand als Aktionsfeld mit beträchtlichem Potenzial an. Die Frage, welche Maßnahmen an Gebäuden möglich und sinnvoll sind, sowie die damit verbundenen Kosten, sind die Grundlage für zukünftige Energieeffizienzziele.
Die „Aktion Energie-Gewinner“, die vor drei Jahren vom Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO) gestartet wurde, soll hierzu eine belastbare Datengrundlage schaffen. Neben der Begleitung von Modernisierungsvorhaben und der energetischen Bewertung wurden auch die jeweiligen Kosten ausgewertet. Als Anreiz zur Teilnahme an der Aktion wurde ein einfaches Fördersystem geschaffen: Grundlage für die Bestimmung der Fördersumme ist die eingesparte Energiemenge.

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Erneuerbare Energien – EEWärmeG – Veränderungen bei Betriebs- und Heizkostenabrechnung

Neue Heizkostenverordnung sowie Überarbeitung von VDI 2077 durch neue Warmwasserabrechnung

Stefan Sievering
Der Gebrauch von umweltfreundlichen Energieerzeugern wird in Zukunft zunehmend an Bedeutung gewinnen. Und das nicht nur aufgrund der Diskussionen um den beschleunigten Ausstieg aus der Atomenergie, sondern auch wegen der starken Schwankungen des Ölpreises.
Diese Entwicklung hat auch Konsequenzen für die Immobilienwirtschaft: Immer mehr Verwalter und Eigentümer entscheiden sich für eine umweltgerechtere Ausstattung ihrer Immobilien und damit für die Verwendung von regenerativen Energien.
Die Nutzung von alternativen Energieträgern ist im Gegensatz zu Erdöl, Kohle und Erdgas klimafreundlich, sicher und wirtschaftlich attraktiv, führt jedoch zu einigen Änderungen bei der Heiz- und Warmwasserabrechnung.

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Trivalente Heizsysteme – Rückgrat der modernen Haustechnik

Unterschiedliche Systemvarianten zur selbstbestimmten Wärmeproduktion

Die dezentrale Erzeugung von Heizwärme soll mit geringen CO2-Emissionen einhergehen und möglichst umweltfreundlich sein. Dies hat zur Folge, dass auch die Schornsteintechnik anspruchsvoller wird. Dabei skizzieren gerade die Entwicklungstendenzen in der Schornsteintechnik den optimalen Energiemix der Zukunft. Vor allem für das Eigenheim.

Dipl.-Ing. (FH) Jürgen Böhm
Märkte für Öl und Gas sind unvollkommen. Denn deren Angebot wird von ganz anderen Gesetzen gesteuert als das Angebot normaler, reproduzierbarer Güter. Denn als fossile Rohstoffe stammen Öl und Gas aus erschöpfbaren Lagerstätten. Überdies entscheiden Ressourcenbesitzer, wie sie ihr Angebot über die Zeit verteilen respektive wann sie ihre Fördermengen auf den Markt werfen. Preise gelten somit als äußerst volatil, wobei eine sichere Abschätzung der zukünftigen Preisentwicklung fast unmöglich erscheint. Darüber hinaus verteuern sich mit dem Öl auch Erdgas, Heizöl sowie Benzin und Elektrizität. Wer dies erkannt hat, setzt auf ein Höchstmaß an Versorgungsicherheit und Kostenstabilität. In den letzten Jahren ist vor allem Heizwärme für Mieter und Eigenheimbesitzer ein wesentlicher Kostenfaktor geworden. Mit dem neuen Gesetz zur Förderung Erneuerbarer Energien im Wärmebereich ( EEWärmeG ) muss der Wärmebedarf neuer Gebäude überdies durch einen Anteil regenerativer Energien gedeckt werden. Der Grund: Die dezentrale Erzeugung von Heizwärme soll mit geringen CO2-Emissionen einhergehen und möglichst umweltfreundlich sein. Dies hat zur Folge, dass auch die Schornsteintechnik anspruchsvoller wird. Dabei skizzieren gerade die Entwicklungstendenzen in der Schornsteintechnik den optimalen Energiemix der Zukunft. Vor allem für das Eigenheim.

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