Die Fachhochschulen München und Nürnberg bieten seit einem Jahr gemeinsam einen Studiengang Gebäudetechnik für angehende Projektleiter an. Der Ergänzungsstudiengang baut auf einem Diplom- oder Bachelor-Abschluss auf und schließt mit dem Titel „Master of Engineering (MEng)” ab. Für Diplom- Ingenieure der Versorgungstechnik dauert dieses Ergänzungsstudium in der Regel ein Jahr, für andere Ingenieure bis zu zwei Jahren. Im Sommer dieses Jahres haben die ersten Absolventen abgeschlossen.
CAD als Werkzeug zur zeichnerischen Projektierung in der Haustechnik
Michael Degen Roswitha Menke
Immer mehr Planungsbüros nutzen in den letzten Jahren CAD als Werkzeug zur zeichnerischen Projektierung in der Haustechnik – aus vielen Büros ist es nicht mehr wegzudenken. Lange bevor man den Computer zum Zeichnen genutzt hat, wurde damit jedoch schon ge- und berechnet. Auch wenn in der Gebäudetechnik jedes Gewerk Berechnungen notwendig macht, wollen wir uns an dieser Stelle mit dem Thema Heizung beschäftigen.
Bei der Auswahl der Werkstoffe für die Trinkwasser-Installation gibt es seit Frühjahr 2002 eine neue Größe
Markus Leiendecker
mapress Edelflex realisiert die Versorgung auf der Etage durch eine von Hand biegbare Leitung aus Edelstahl (Æ innen 11,8 mm), die lediglich zur Stabilisierung mit einem dünnen Kunststoffmantel überzogen ist. Gegenüber einem Kunststoffverbundrohr verläuft innen eine Edelstahlleitung (Wanddicke nur 0,10 mm) mit allen bekannten Vorzügen und außen ein extrudierter Kunststoff, der zugleich als Schutz und Versteifung wirkt. Durch die Umhüllung aus Polyethylen wird es möglich, die Edelstahl- Leitung von Hand nahezu formstabil im Radius 5×da (fünffacher Außendurchmesser) zu biegen, mit Ziehbiegewerkzeug bis 3×da. Maximal bis 1,5×da mit Innen- bzw. Außenfeder. Künftig kann somit Edelflex auch im Bereich von Warmwasser-Fußbodenheizungen eingesetzt werden.
Chemikalienloses Verfahren mit Klima-Luft-UV-OX-Anlage
Willibald Schodorf und Winfried Hackl
Die „künstliche” Raumluft muss mindestens die gleiche Qualität aufweisen wie die Umgebungsluft des Gebäudes. Dies gilt insbesondere für die Belastung mit Keimen, sind diese doch hauptverantwortlich für viele Befindlichkeitsstörungen und sogar Auslöser von Krankheiten. Mit Hilfe einer leistungsfähigen Klima-Luft- UV-OX-Anlage beherrscht der Betreiber das mikrobiologische Wachstum ohne Einsatz von Chemikalien.
Wand- und Deckendurchführungen mit elastomeren Dämmstoffen
Dipl. Ing. (FH) Michaela Störkmann
Sowohl in öffentlichen als auch in privat genutzten Gebäuden kann die Gefahr von Bränden niemals ganz ausgeschlossen werden. Im Falle der Entstehung und Ausbreitung eines Brandes besitzen die an- bzw. eingrenzenden Bauteile die Aufgabe, den Brand einzukapseln. So kann Zeit gewonnen werden, den begrenzten Brand zu löschen und – das ist natürlich das wichtigste Ziel in einem Brandfall – den Benutzern des Gebäudes das ungefährdete Verlassen des Brandeinwirkungsbereiches ermöglicht werden. Der folgende Fachartikel beschreibt, wie das Brandweiterleitungsrisiko im Raum oder durch angrenzende Bauteile durch den korrekten Einsatz elastomerer Dämmstoffe vermindert werden kann.