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Entrauchung

Entrauchungsventilatoren – das „Mehr“ an Sicherheit

Schutz des Hamburger Mehr! Theaters

Schutz des Hamburger Mehr! Theaters

Marion Geigges
Mit dem Mehr! Theater in Hamburg spannen die Architekten und Planer “ im wahrsten Sinne “ einen Bogen zwischen historischer Gebäudearchitektur und modernster Veranstaltungstechnik. In den denkmalgeschützten Hallen des Hamburger Großmarktes wurde auf 4.000 m² eine Theater- und Musicalbühne integriert, die für verschiedenste Veranstaltungskonzepte genutzt werden kann. Dabei bleiben die charakteristischen Züge der Großmarkthallen erhalten. Die Deckenstruktur aus Spann­betonböden sowie die Raumhöhe von bis zu 20 m schaffen einen eindrucksvollen Rahmen für künftige Inszenierungen. Um dabei auch die Sicherheit der Besucher zu gewährleis­ten, wurde ein Brandschutzkonzept erstellt, das sämtliche Besonderheiten des Mehr! Theaters einbezieht. So musste die Entrauchungskonzeption aufgrund der Statik und der Raumhöhe besondere Anforderungen erfüllen. Durch die Zusammenarbeit von Helios Ventilatoren mit der Fa. Otto Luft- und Klimatechnik (Niederlassung Hamburg) im Rahmen der Montageplanung entstand eine ausgereifte Lösung hinsichtlich der Auslegung.

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Schließen der Aufzugsschächte schützt die Umwelt

Intelligentes Entrauchungssystem hält die Wärme im Gebäude

Intelligentes Entrauchungssystem hält die Wärme im Gebäude

Jens Westphal
Die von den Landesbauordnungen (LBO) der Bundesländer geforderte Belüftung und Entrauchung von Aufzugsschächten kann mit der bislang üblichen Permanentöffnung im Schachtkopf nicht mehr normenkonform ausgeführt werden (Abb.2).
Die Energieeinsparverordnung (EnEV) sieht vor, dass die Wärme übertragenden Umfassungsflächen von Neubauten – bei Gewährleistung eines ausreichenden Luftaustausches in der Gebäudehülle – dauerhaft luftundurchlässig ausgeführt werden sollen. Nun sind sogenannte „technische Öffnungen“ gefragt, die im Normalfall geschossen sind und nur im Brandfall geöffnet werden.

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Maschinelle Rauchabzugsanlagen

Anforderungen und Bemessungen nach DIN 18232 Teil 5

Anforderungen und Bemessungen nach DIN 18232 Teil 5

Dipl.-Ing. Markus Best
Mit Veröffentlichung des Entwurfs der DIN 18232 Teil 5 im November 2012 ergeben sich für den Fachplaner von maschinellen Rauchabzugsanlagen neue Auslegungsgrundlagen. Diese unterscheiden sich zum bis dato aktuellen Weißdruck aus dem Jahr 2003 bzw. Mai 2012 teilweise deutlich.
Entrauchungssysteme haben die Aufgabe, im Brandfall eine raucharme Schicht über dem Boden sicherzustellen. Dadurch sollen Sichtverhältnisse gewährleistet werden, die die Evakuierung von Mensch und Tier sowie eine aktive Brandbekämpfung durch die Feuerwehr ermöglichen.

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Entrauchung und Entlüftung von Parkgaragen

Kanalgeführte Abluftanlagen im Vergleich mit Jet-Ventilations-Systemen

Die Praxis zeigt, dass noch viele Planer, ausführende Firmen und Sachverständige über nur geringe Erfahrungen bei der Planung und Ausführung solcher Anlagen verfügen. Deshalb werden Anlagenkonzepte, Steuerungen und Komponenten sowie vieles andere von den Ventilatorenherstellern als kostenlose Zusatzleistungen verlangt.

Dipl.-Ing. (FH) Dietmar Nauerz, Dipl.-Ing. Udo Jung
Die Entrauchung und Entlüftung von Parkgaragen kann auf zwei Arten erfolgen: über ein kanalgeführtes oder ein Jet- Ventilations-System. Beide Abluftanlagen entsprechen der GarVO und unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich des Designs. Alltag in Einkaufszentren und Vergnügungsparks: Zum Ladenschluss oder nach Veranstaltungen verlassen Kunden und Besucher die komplexen Gebäude in ihren Kraftfahrzeugen. In den Parkgaragen entsteht schlagartig ein beängstigender Anstieg der Abgaskonzentration. Das stellt für ein ausgereiftes CO-Managementsystem mit den entsprechenden Bauteilen und Anlagen zur Entlüftung kein Problem dar. Und genauso selbstverständlich sollte auch ein Entrauchungssystem im Brandfall sicher und auch zuverlässig funktionieren.

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