zu BHKW

Optimierte Regelungsstrategien für BHKW-Anlagen

Planungssoftware hilft beim Energiesparen

Planungssoftware hilft beim Energiesparen

Prof. Dr. Siegfrid Baumgarth, Uwe Redmer
Anlagen zur Heizung, Lüftung und Klimatisierung von Räumen (HLK) können in größeren Immobilien oder Liegenschaften relativ komplex werden. Beispielsweise kommen zur Heizung verschiedene Wärmeerzeuger, wie Fernwärme-Übergabestationen, Blockheizkraftwerke, Kessel mit oder ohne Rückführung und Solaranlagen, zum Einsatz und müssen aufeinander und auf die Abnehmer der Wärmeenergie abgestimmt werden. Oftmals ist dabei die Zusammenarbeit zwischen Hydrauliker, der die Hardware der Anlage auslegt, und Regelungstechniker, der für die Regeltechnik verantwortlich ist, nicht ideal. Optimierte Regelungsstrategien, die bereits im Vornhinein in der Planungssoftware implementiert sind, können hier helfen, Energie- und damit Kosteneinsparungen zu realisieren.

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Messen und Abrechnen mit KWK-Anlagen

Aktuelle Regelungen für Blockheizkraftwerke (BHKW)

Aktuelle Regelungen für Blockheizkraftwerke (BHKW)

Ronny Woschick
Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen (KWK-Anlagen), auch Blockheizkraftwerke (BHKWs) genannt, versorgen immer mehr Wohngebäude mit Energie und sind Hoffnungsträger, wenn es um die Energiewende und den Klimaschutz geht. Das zeigt ein Blick auf die aktuellen energiepolitischen Ziele. Bis zum Jahr 2020 will die Bundesregierung den KWK-Anteil an der Stromerzeugung von derzeit etwa 16 auf 25 % erhöhen.
Im Dezember 2011 hat sie den Entwurf für ein neues KWK-Gesetz vorgelegt. Minol informiert über die neuesten Beschlüsse und erklärt, wie sich die Betriebskosten von Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen exakt ermitteln und absolut rechtssicher verteilen lassen.

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Effektivitätssteigerung von Wärmespeichern

Mit neuer Effizienzanalyse zu größeren Speicherkapazitäten in hydraulischen Systemen

In hydraulischen Systemen spielen Pufferspeicher, in denen Wasser als Speichermedium verwendet wird, eine große Rolle. Sie werden eingesetzt, wenn die Gleichzeitigkeit von Wärmebedarf und Wärmeangebot nicht gegeben ist. Hierzu zählt der Anwendungsbereich der Solarthermie genauso wie die Reduzierung der Takthäufigkeit von Wärmeerzeugern (Heizungskessel, BHKWs)

Prof. Dr.-Ing. Alexander Floß, Hochschule Biberach, Dipl. Ing. (FH) Christian Dietrich
Nicht nur die Größe von Pufferspeichern, sondern auch deren hydraulische Einbindung in Verbindung mit der Positionierung der Regelfühler beeinflusst deren effektiv speicherbare Wärmemenge maßgeblich. Ein neues Verfahren kann die Speicherkapazität in bestehenden Systemen deutlich erhöhen. Die Zwei-Zonen-Entladung bewirkt eine wesentliche Effizienzsteigerung. An einem Pufferspeicher eines BHKWs in einem Wohnhaus wird dieser Vorgang exemplarisch gezeigt. Auf diese Weise kann ein erheblicher Anteil an Energie gespart werden.

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