Photovoltaik

Sektor Photovoltaik

PV-Anlagen – Brandschutz erhöhen und mehr Ertrag erwirtschaften

Intelligente Module – Überwachung und Optimierung von PV-Anlagen

Brandschutz erhöhen und mehr Ertrag erwirtschaften

Dipl.-Ing. Rolf-Peter Wurtz
Immer wieder wird behauptet, dass Photovoltaik (PV)-Anlagen Brände auslösen oder ein Grund für die Feuerwehr sind, ein Haus nicht zu löschen. Diese Aussagen sind zwar nicht zu halten; nichtsdestotrotz gilt es, kein Risiko einzugehen, wenn es um Menschenleben und Grundbesitz geht. Aber wie lassen sich Brandschutz und Gebäudesicherheit im Zusammenhang mit Solaranlagen verbessern?
Die Antwort: Intelligente Module. Sie erhöhen nicht nur die Sicherheit, sondern ermöglichen auch die Installation von mehr Modulen auf dem Dach, erkennen leistungsbeeinträchtigende Faktoren und minimieren ihre Auswirkungen.
Damit wird eine PV-Anlage nicht nur sicherer, sie wirft zudem mehr Rendite ab. Darüber hinaus lohnen sich auch Systeme auf kleinen, etwas verschatteten Dächern, die keine Optimalbedingungen (Südausrichtung, 30° Aufstellwinkel) bieten.

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Brandschutz und Lichtbogenerkennung in PV-Anlagen

Allgemeine Mindestanforderungen und Schutzmaßnahmen

Allgemeine Mindestanforderungen und Schutzmaßnahmen

Dipl.-Ing. (FH) Fabio Pafumi
Photovoltaik (PV-)Anlagen stellen im Gegensatz zu vielen Meinungen kein Lösch-Hindernis für Feuerwehren dar und sind bis dato auch in den seltensten Fällen die auslösende Brandursache.
Damit dies in Zukunft auch bei alternden Anlagen und weiterhin steigenden Installationszahlen so bleibt, bzw. Gefahrensituationen sicherer gemeistert werden können, wird ein vorbeugender Brandschutz inklusive der Erkennung gefährlicher Lichtbögen durch neue und innovative Feuerwehrschalter realisiert.

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Funktionen und Fähigkeiten von PV-Wechselrichtern als Teil des Smart Grids

Die Aufgaben von PV-Wechselrichtern – Normen und Anforderungen haben sich bereits verändert und ändern sich weiter.

Die Aufgaben von PV-Wechselrichtern - Normen und Anforderungen haben sich bereits verändert und ändern sich weiter.

Dr.-Ing. Martin Heidl
Mit wachsender Zahl an dezentralen Stromerzeugern wächst auch die Notwendigkeit eines intelligenten Stromnetzes.
Im Smart Grid der Zukunft sind die an der Energieversorgung Beteiligten nicht nur über das Stromnetz, sondern auch über ein Kommunikationsnetz verbunden.
Dabei kommunizieren beispielsweise Erzeuger, Verbraucher, Speicher, Netzbetreiber und Handel (Abb.3).
Zweck eines solchen Smart Grids ist die stabile und optimale Stromversorgung in einem sich verändernden System, wobei es vor allem um die folgenden Aspekte geht:

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Glas-Glas-Module verlängern Lebensdauer von Solarmodulen

Photovoltaik-Innovationen mit über 40 Jahre stabiler Leistung

Photovoltaik-Innovationen mit über 40 Jahre stabiler Leistung

Dipl. Wirtschafts-Ing. Tim Schoppe
Seit 2012 befindet sich die Solarbranche im Wandel. Während früher primär hohe Einspeisetarife gemäß dem Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) den Anreiz für die Investition in eine Solaranlage gegeben haben, ist die Motivation heute eine andere. Steigende Strompreise und Katastrophen wie in Fukushima tragen dazu bei, dass sich viele Menschen unabhängig vom Energieversorger machen möchten. Immer mehr Solaranlagen-Betreiber gehen dazu über, den Strom vom Dach selbst zu verbrauchen, statt ihn ins öffentliche Netz einzuspeisen. Dieser Wandel stellt an die Hersteller von Solarmodulen neue Anforderungen. Centrosolar gehört zu den wenigen verbliebenen Solarmodul-Produzenten, die in Deutschland fertigen. 2012 hat das Unternehmen als Vorreiter in der Branche ein neues Solarmodul entwickelt, das auf beiden Seiten mit einer nur 2 mm dünnen Glasscheibe ausgestattet ist. Herkömmliche Solarmodule haben nur auf der Vorderseite eine Glasscheibe und auf der Rückseite eine Folie.

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Wohin mit dem Solarstrom?

Die Bedeutung von Speicher- und Batteriesystemen für die Energiewende

Die Bedeutung von Speicher- und Batteriesystemen für die Energiewende

Prof. Dr. Eicke R. Weber
Die Stromerzeugung aus Photovoltaik hat in den letzten Jahren immer wieder die Erwartungen übertroffen, so dass es heute Situationen gibt, in denen Solarkraftwerke knapp die Hälfte des deutschen Strombedarfs decken, wie am Sonntag, dem 21. Juli 2013, mit 24 Gigawatt (GW) Einspeisung durch Photovoltaik (PV) bei einer Gesamtleistung von 50 GW.
Je höher der Anteil fluktuierender erneuerbarer Energien wird, desto lauter wird die Frage, wie das Stromnetz ertüchtigt werden muss, um weiter eine stabile Stromversorgung zu garantieren. Nicht immer muss gleich das Stromnetz ausgebaut werden, eine wichtige Rolle werden Speicher spielen, wie z.B. PV-Speicher. Hier wird ein kurzer Überblick über mögliche Techniken und ihren Einsatz in einem erneuerbaren Energiesystem dargestellt.

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