Home > Fachartikel > Sektor

Sektor


Leistungsberechnung mit Geothermal-Response-Test für Erdwärmebohrungen

Der Geothermal-Response-Test (GRT) wird zur Erfassung bemessungsrelevanter thermophysikalischer Parameter des Untergrundes vorgenommen

Bei Durchführung eines GRT kann die Wärmequelle genau dimensioniert und auf Sicherheitszuschläge bei der Bemessung der Anlage verzichtet werden. Der Vorteil: Im Gegensatz zu Laboruntersuchungen von einzelnen Bodenproben bewerten diese die komplett erschlossene Bohrtiefe bei ungestörten Untergrundverhältnissen.

Burkhard Max
Zu diesem Zweck wird eine vollständig nachnutzbare Testerdwärmesonde im Standardbohrverfahren erstellt. Nach einer Ruhezeit zur Abbindung des Verpressmittels wird ein mobiles GRT-Gerät an die Sonde angeschlossen. Das Gerät besteht aus einem Heizaggregat sowie einer Steuerung zur Regelung und Aufzeichnung der Temperaturen. Diese werden am Vor- und Rücklauf der Erdwärmesonde gemessen. Zusätzlich können Temperaturfühler in vorher definierten Tiefen angeordnet werden, was eine teufenspezifische Auswertung ermöglicht. Die so gemessenen Werte dienen zur Leistungsberechnung von mittleren und großen Anlagen bei Nutzung oberflächennaher Geothermie. Zudem werden durch den Test die effektive Wärmeleitfähigkeit und der thermische Bohrlochwiderstand ermittelt. Bei Durchführung eines GRT kann die Wärmequelle genau dimensioniert und auf Sicherheitszuschläge bei der Bemessung der Anlage verzichtet werden. Der Vorteil: Im Gegensatz zu Laboruntersuchungen von einzelnen Bodenproben bewerten diese die komplett erschlossene Bohrtiefe bei ungestörten Untergrundverhältnissen.

weiterlesen


Inspektion und Wartung von RLT-Anlagen

Wartung und Inspektion nach den 07/08 erschienenen DIN EN Normen 15239 und 15240

In den gutachterlichen Stellungnahmen bzw. Akten der Gerichte kristallisiert sich die Fragestellung heraus: Ist es ein Planungsfehler, ein konstruktiver Fehler oder ist der Mangel auf fehlende oder unzureichende Wartung zurückzuführen. Dabei stellt sich immer wieder die Frage, was ist Wartung und wer ist dafür verantwortlich.

Prof. Dr.-Ing. Achim Trogisch, Hochschule für Technik u. Wirtschaft HTW, Dresden
In den letzten Jahren häufen sich Rechtsstreitigkeiten hinsichtlich von Mängeln in und an RLT-Anlagen, die besonders vor dem Ablauf der Gewährleistungsfrist zutage treten. In den gutachterlichen Stellungnahmen bzw. Akten der Gerichte kristallisiert sich die Fragestellung heraus: Ist es ein Planungsfehler, ein konstruktiver Fehler oder ist der Mangel auf fehlende oder unzureichende Wartung zurückzuführen. Dabei stellt sich immer wieder die Frage, was ist “Wartung” und wer ist dafür verantwortlich. Nach Recherche von [Anm. 8] ist der Begriff “Wartung” nicht einheitlich definiert und abgegrenzt. Oft wird er vermischt mit den Begriffen “Inspektion”, “Instandhaltung” oder “Pflege” von Anlagen oder Geräten.

weiterlesen


Hocheffiziente Beleuchtungstechnik im Produktionsbereich

40% Energieeinsparung im Jahr bei deutlich mehr Lichtstärke – auch die CO2-Emissionen in der Produktionsstätte werden um 250 Tonnen jährlich gesenkt

Nach der offiziellen Inbetriebnahme wurden Messungen in der Produktionsstätte durchgeführt, welche die Effizienz der neuen Beleuchtungstechnik bestätigt haben.

Dipl.-Ing. Markus Korsch
Klimawandel, der schonende Umgang mit unseren Ressourcen und Senkung des Energieverbrauchs – diese Themen gehen auch an den Autoherstellern nicht spurlos vorbei. In Zusammenarbeit mit dem Hamburger Planungsbüro Prof. Peter Andres – “Beratende Ingenieure für Lichtplanung” hat die Gläserne Manufaktur für ihren Produktionsbereich eine neue, hocheffiziente Beleuchtungstechnik entwickelt.

weiterlesen


Hochwertiger Standard (EN 308) bei Kompaktlüftungsgeräten minimiert Energieeinsatz in Gebäuden

Nachhaltige Planungen raumlufttechnischer Geräte nach DIN EN 308 in Gebäuden werden immer wichtiger

Die Vorteile eines hohen WRG - Wirkungsgrades liegen planungstechnisch auf der Hand: Einsparungen im Investitionsbereich für Lüftung/Klima, weil ggf. Nacherhitzer kleiner dimensioniert sind.

Dipl.-Ing. (FH) Matthieu Neth, Dipl.-Betriebsw. (FH) Daniel Fischhaber
Dies erfordert ein hohes Maß an Energieeffizienz der Systeme. Effizienz, welche nicht nur theoretisch besteht, sondern sich im realen Betrieb bewährt und durch werkseitig konfektionierte Geräte garantiert werden kann. Entscheidende Faktoren sind hierbei eine hoch effiziente Wärmerückgewinnung mit Wirkungsgraden bis zu 90 % (EN 308), die somit die Heizenergie auf ein Minimum reduziert. Daneben bietet der Einsatz energiesparender EC-Motortechnologien eine minimale elektrische Leistungsaufnahme der Ventilatoren und reduziert dadurch zusätzlich den Energiebedarf. Eine hochwertig isolierte Gerätehülle garantiert zudem geringe Schallemissionen. In der Anwendung hat sich gezeigt, wie wenig Heizleistung nach der WRG tatsächlich benötigt wird, wenn die WRG einen hohen Wirkungsgrad nach EN 308 aufweist.

weiterlesen


Innerbetrieblicher Materialtransport mit solargewonnenem Wasserstoff und Brennstoffzelle

Geschlossener Energiekreislauf mit wasserstoffbetriebenen Brennstoffzellensystem gelungen – völlig emissionsfrei und ohne jegliche CO2-Erzeugung

Das Pilotprojekt HyLOG (Hydrogen Powered Logistic System) - Ziel dieses Vorhabens war die Realisierung einer emissionsfreien und effizienteren innerbetrieblichen Logistik in einem realen industriellen Anwendungsumfeld.

DI Michael Schubert
Die Energieversorgung des österreichischen Unternehmens Fronius mit Standort in Sattledt, erfolgt zu 90%t über eine PV-Anlage und ein Biomasseheizwerk. Technologisches Highlight der innerbetrieblichen Logistik ist die solare Wasserstofftechnologie. Das Pilotprojekt HyLOG (Hydrogen Powered Logistic System) punktet mit einem wasserstoffbetriebenen Brennstoffzellensystem, welches herkömmliche Antriebsbatterien ersetzt. Ziel dieses Vorhabens war die Realisierung einer emissionsfreien und effizienteren innerbetrieblichen Logistik in einem realen industriellen Anwendungsumfeld.

weiterlesen


Suche

Social-Bookmark