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Kanalschalldämpfer für RLT-Anlagen nach DIN EN 13779

Sicherheit hinsichtlich Planung, Ausführung und Inspektionen bei gleichzeitiger Kostenoptimierung

Dipl.-Ing. (FH) Jürgen Luft
Schalldämpfer in RLT-Anlagen haben die Aufgabe, Geräusche, die bei der Raumluftbereitstellung entstehen, auf ein akzeptables Niveau zu reduzieren. Die Schalldämpfer sollen dabei neben einer möglichst hohen Dämpfung und geringer Eigenschallerzeugung mit einem niedrigen Druckverlust die energetische Bilanz eines Luftleitungssystems bzw. der kompletten RLT-Anlage so wenig wie möglich beeinflussen, ganz im Sinne der Energieeinsparziele der EPBD (Energy Performance of Buildings Directive) und EnEV (Energieeinsparverordnung).
Während heutzutage immer noch meist nur die Dämpfung bei 250 Hz “das Auswahlkriterium” für Schalldämpfer ist, wird die Auswirkung des Druckverlustes bei Schalldämpfern auf die Energieeffizienz einer RLT-Anlage oft noch unterschätzt.
Dabei wird übersehen, dass gerade die Norm DIN EN 13779 dem Planer ganz klare Richtwerte für zulässige Druckverluste über den Schalldämpfer an die Hand gibt, die die Planung und die Ausführung vereinfachen und die Einhaltung der Planungsgrößen ermöglichen.

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Kabeltragsysteme IEC 61537 zur Verbesserung der EMV

Elektromagnetische Verträglichkeit bei Cable-Management-Systemen

Prof. Dr.-Ing. Jan Meppelink, Klaus Jendralski
In den letzten Jahren hat der Einsatz elektronischer Schaltungen stetig zugenommen. Ob in Industrieanlagen, Medizin, Haushalt, in Telekommunikationsanlagen, Kraftfahrzeugen oder elektrischen Gebäudeinstallationen – überall finden wir leistungsstarke elektrische Apparate und Anlagen, die immer größere Ströme schalten, höhere Funkreichweiten erzielen und noch mehr Energie auf weniger Raum transportieren können.
Doch mit dem Einsatz modernster Technologie steigt auch die Komplexität der Anwendungen. Dies hat zur Folge, dass immer mehr gegenseitige Beeinflussungen ( elektromagnetische Störungen ) von Anlagenteilen, Kabeln und Leitungen auftreten können, die zu Schäden und wirtschaftlichen Verlusten führen. Um dem entgegen zu wirken, bietet sich die Verwendung von leistungsfähigen Kabeltragsystemen an.

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Heizkosten senken durch Wärmepumpenmanager

Einbindung der Wärmepumpe in moderne Gebäudeautomation und die Betriebsdaten mit Hilfe eines Smartphones auslesen.

Dipl.-Ing. Tino Bär
Wärmepumpen als Bestandteil moderner Haustechnik werden heute zunehmend in die Netzwerke der Gebäudeautomation eingebunden.
Zur Anbindung an die Gebäudeleittechnik stellt Dimplex verschiedene Erweiterungsmodule für den Wärmepumpenmanager zur Verfügung.
Der Installateur oder auch Hausbesitzer ist damit in der Lage, die Wärmepumpe z.B. über eine Ethernet oder KNX/EIB-Verbindung anzusteuern oder die Betriebsdaten mit Hilfe eines Smartphones auszulesen.
Wärmepumpen nutzen die im Erdreich, im Grundwasser oder der Außenluft gespeicherte Umweltwärme als Wärmequelle. Durch die effiziente Wärmepumpentechnik kann diese kostenlos zur Verfügung stehende Energie für die Gebäudeheizung und die Warmwasserbereitung genutzt werden.

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Ertragsoptimierung und Anlagenüberwachung in der Solarthermie

Solarthermie: Input-Output-Verfahren in VDI-Richtlinie 2169

Claudia Felgenhauer
Viele Eigenheime verfügen bereits über solarthermische Anlagen zur Brauchwassererhitzung und / oder Heizungsunterstützung. Im Neubaubereich ist die Implementierung vielerorts bereits zum Standard geworden. Doch mit der stetigen Effizienzsteigerung der Anlagentechnik hat die Solarthermie auch Einzug in den Industrie- und Großanlagenbereich gehalten.
Großobjekte wie Krankenhäuser setzen heute ebenso auf die Nutzung der Sonnenwärme wie Industrieunternehmen, die hieraus Prozesswärme gewinnen. Mit der steigenden Verbreitung der Solarthermie über den Bereich der Eigenheime hinaus steigt der Bedarf an Überwachungs- und Kontrollmöglichkeiten. Investitionen, vor allem aber die Anlagenrenditen, sollen berechenbar sein.
Bisher galt dies in der Solarthermie als schwer zu realisieren, da kaum zwei Anlagen bis in den letzten Ertragsfaktor hinein identisch sind. In der bald erscheinenden VDI-Richtlinie 2169 werden wissenschaftlich entwickelte Verfahren zur Ertragskontrolle festgelegt. Verglichen mit dem Bereich der Photovoltaik ist die “Gleichung” aus Einsatz und Ertrag wesentlich komplexer, der individuelle Bedarf der Nutzer spielt eine große Rolle und bildet eine sehr unstete Variable.

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Drallströmung in der Lüftungstechnik

Erfassung von Schadstoffen VDI 6019 und Brandrauch VDI 3801

Prof. Dr.-Ing. Rüdiger Detzer
Drallströmungen sind insbesondere durch Naturkatastrophen in Form von Wirbelstürmen bekannt geworden. Sie sind gekennzeichnet durch Stromlinien, die auf logarithmischen Spiralen zu einem Zentrum verlaufen. Um dieses herum entstehen sehr hohe Umfangsgeschwindigkeiten, denen entsprechend sich im Zentrum selbst ein sehr hoher Unterdruck, verbunden mit Axialluftbewegungen, einstellt.
Die Umfangsgeschwindigkeiten des Rotationsfeldes um das Wirbelzentrum erreichen Werte bis zu 250 km/h und Unterdrücke im Wirbelkern, die mehrere 1000 Pa betragen können. Eigenschaften derartiger Strömungsformen sind: extrem hoher Unterdruck im Kernbereich konstante Druckverhältnisse längs der Drehachse des Wirbels geringe Geschwindigkeitsabnahme mit der Entfernung vom Zentrum.
Diese Merkmale können für zahlreiche Einsatzfälle in der Lufttechnik verwendet werden. 1. Erfassung luftfremder Stoffe in der Industrie Bei zahlreichen Produktionsprozessen entstehen luftfremde Stoffe, die auch als Gefahrstoffe für den Menschen gelten und möglichst schon beim Produktionsprozess erfasst und abgeführt werden sollten.

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