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Wärmereflektierende Beschichtungen für Aluminiumoberflächen

Wissenschaftliche Erkenntnisse führen zu erheblichen Energieeinsparungen in der Fassaden- und Industrietechnik

Wärmereflektierende Beschichtungen für Aluminiumoberflächen: Wissenschaftliche Erkenntnisse führen zu erheblichen Energieeinsparungen in der Fassaden- und Industrietechnik

Dr.-Ing. Jostein Mårdalen, Dr.-Ing. Merete Hallenstvet, Dr.-Ing. Werner Jager, Dr.-Ing. Helene Bolm, Dr.-Ing. Volker Rekowski, Dr.-Ing. Bjørn Steinar Tanem und John Erik Lein
Der thermische Emissionsgrad und der solare Reflexionsgrad sind wichtige Oberflächeneigenschaften für die Erzielung von Energieeinsparungen und die Erhöhung des Wärmekomforts in Gebäuden. Aluminiumprodukte für Gebäudeanwendungen werden aus Gründen des Oberflächenschutzes und des Erscheinungsbildes üblicherweise beschichtet oder eloxiert. Bei beiden Arten der Oberflächenbehandlung ergeben sich sehr hohe thermische Emissionsgrade Ε von typisch 0,85 bis 0,9. Hohe Emissionsgrade sind aber in Gebäudeanwendungen meist unvorteilhaft. Eine Beschichtung mit einem niedrigen thermischen Emissionsgrad reflektiert die Wärmestrahlung im Gebäudeinneren, verringert den durch thermische Einstrahlung im Außenbereich verursachten Wärmeverlust und trägt somit zur Verringerung des Gesamtwärmeverlustes in Regionen mit kaltem Klima bei. In warmen Klimazonen kann eine Beschichtung mit niedrigem Emissionsgrad den Wärmestrom in ein Gebäude verringern.

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Effizienzmessung bei Brennwert- Heizungsanlagen

Neues Verfahren zum Vergleich von Ist-und Sollwerten

Effizienzmessung bei Brennwert- Heizungsanlagen: Neues Verfahren zum Vergleich von Ist-und Sollwerten

Prof. Dr.-Ing. Alexander Floß, Fachhochschule Biberach
Brennwertkessel beinhalten Normnutzungsgrade von bis zu 109 Prozent und beweisen damit eine hohe energetische Effizienz sowie ein enormes Einsparpotential gegenüber Niedertemperatur- oder gar Standardkesseln. Um das Einsparpotential von Brennwertkesseln gegenüber Niedertemperatur- oder Standardkesseln voll zu erschließen, muss die gesamte Heizungsanlage, d.h. auch Hydraulik und Regelung, auf die Brennwerttechnologie abgestimmt werden. Diese Abstimmung findet in der Praxis bisher viel zu wenig Beachtung. Eine generelle Überprüfung aller maßgeblichen Details im Rahmen der Bauabnahme erscheint praxisfremd. Auch betriebsbedingte Veränderungen an der Anlage, wie beispielsweise das Verkalken von Wärmetauschern führen dazu, dass Brennwertanlagen in der Praxis meist weit abseits ihres geplanten Optimums mit einem deutlich erhöhten Energieverbrauch arbeiten. Das Kondi-Check-Verfahren stellt eine neue Methode zur Messung der Heizungsanlagen-Effizienz dar.

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Gas-Hallenheizung: ventilatorgestützte Verbrennung

Neue Wärmetauschermodule erhöhen Wirkungsgrad

Gas-Hallenheizung: ventilatorgestützte Verbrennung - Neue Wärmetauschermodule erhöhen  Wirkungsgrad

Dipl.-Ing. Jochem Schulte, Geschäftsführer
Das Problem atmosphärischer Warmlufterzeuger war immer der niedrigere feuerungstechnische Wirkungsgrad gegenüber Warmlufterzeugern mit Gebläsebrennern. Mit der Markteinführung neuer Gas- Warmlufterzeuger hat REZNOR eine Erhöhung des feuerungstechnischen Wirkungsgrades auf 92 % erreicht.

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Entwicklungsprozesse freilaufender Radialräder

Optimierung für den Einsatz in RLT- Geräten

Entwicklungsprozesse freilaufender  Radialräder: Optimierung für den Einsatz in RLT-Geräten

Dipl.-Ing. Alexander Zarschler, Forschung und Entwicklung
Zunehmende Forderungen nach hoher Energieeffizienz und Hygiene in zentralen raumlufttechnischen Geräten haben auch vor Ventilatoren nicht Halt gemacht. Dabei haben sich, nicht zuletzt durch ihre Wirtschaftlichkeit, in den letzen Jahren vor allem direktgetriebene freilaufende Räder mit rückwärts gekrümmten Schaufeln für den Einsatz in Klimazentralgeräten durchgesetzt. Diese kommen der Forderung der RLT-Gerätehersteller nach, energetisch optimierte, kompakte und gleichzeitig leistungsstarke Ventilatoren in raumlufttechnischen Anlagen einsetzen zu können. Ziel der Untersuchungen in der Forschungsabteilung von TLT-Turbo sollte es sein, ein Laufrad zu entwickeln, welches sich durch seine kompakte Bauweise und gleichzeitig hohe Energieeffizienz und Leistungsdichte auszeichnet.

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Organisationshaftung bei Trinkwasseranlagen

Aufbau einer „Gerichtsfesten Organisation” bietet Sicherheit

Organisationshaftung bei Trinkwasseranlagen: Früher lag der Grund für rechtliche  Auseinandersetzungen zwischen Planern  und dem späteren Betreiber eines  Gebäudes beispielsweise in Folgeschäden  durch eine falsche Materialauswahl. Vor  kurzem stand jedoch ein Nobelhotel in  Berlin wochenlang leer, weil in den  Duschen ein zu hoher Befall mit  Legionellen festgestellt wurde. So  gesehen ist das finanzielle, aber auch  das juristische Risiko für den Planer  und den Betreiber enorm gewachsen.

Dipl.-Ing. Willibald Schodorf, Vertriebsleiter
Früher lag der Grund für rechtliche Auseinandersetzungen zwischen Planern und dem späteren Betreiber eines Gebäudes beispielsweise in Folgeschäden durch eine falsche Materialauswahl. Vor kurzem stand jedoch ein Nobelhotel in Berlin wochenlang leer, weil in den Duschen ein zu hoher Befall mit Legionellen festgestellt wurde. So gesehen ist das finanzielle, aber auch das juristische Risiko für den Planer und den Betreiber enorm gewachsen. Dies macht dokumentierbare, organisatorisch- technische Hygiene- Maßnahmen notwendig. Hier deshalb der Versuch, das geeignete Vorgehen bei der Planung einer Trinkwasseranlage im Sinne des Aufbaus einer „Gerichtsfesten Organisation” beim Betreiber darzustellen.

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